Engelwerk

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Das Engelwerk, Werk der heiligen Engel oder Opus Sanctorum Angelorum ist eine 1949 von Gabriele Bitterlich (1896–1978) gegründete geistliche Bewegung in der katholischen Kirche, die 2008 von Papst Benedikt XVI. anerkannt wurde und sich nach eigenen Angaben unter anderem für eine Förderung der „Verehrung der heiligen Engel in der Kirche“ einsetzen will.[1] Es wird von Kritikern als Sekte innerhalb der römisch-katholischen Kirche angesehen.[2][3][4][5] Einige Bischöfe unterstützen die Bewegung, der Salzburger Erzbischof Georg Eder verteidigte sie 2002 gegen den Sektenvorwurf.[6][7][8] Die Glaubenskongregation bestätigte dem Engelwerk 2010 eine „Übereinstimmung mit der überlieferten Lehre und den Weisungen der höchsten Autorität“ der Kirche.[9]

Nach Angaben aus dem Jahr 2000 hatte das Engelwerk etwa eine Million Mitglieder, darunter etwa 50 Bischöfe und mehrere Kardinäle.[10] Nach kirchlichen Schätzungen aus dem Jahr 2010 sollten ihm rund 100 Priester und 400 Ordensfrauen angehören; verlässliche Schätzungen zu Laienmitgliedern und Sympathisanten lägen nicht vor.[11] Zentrum des Engelwerkes ist die Burg St. Petersberg in Silz. Das Engelwerk ist heute in mehreren Ländern verbreitet, vor allem in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Brasilien, Indien, Italien und Portugal befinden sich Anhänger.[12] In der Geschichte der Gemeinschaft kam es zu mehreren vollendeten und versuchten Morden sowie sexuellem Missbrauch.[13][14]

Lehre

Die Texte, die Bitterlich als Niederschriften von Offenbarungen ihr gegenüber darstellt und auf die sich das Engelwerk stützt, sollen gnostische Züge aufweisen und auf die Kabbala und den persischen Dualismus zurückgehen.[10] Das Engelwerk selbst lehrt, Gabriele Bitterlich habe in ausgedehntem Kontakt mit vielen Engeln gestanden, und beschreibt ihre Schriften darüber als Ausdruck von Glaubensgeheimnissen.[15]

Die Vereinigung stellt die Gegenwart von Engeln und Schutzengeln in ihren Veröffentlichungen besonders heraus und spricht von einem in der Gegenwart vermuteten endzeitlichen Kampf zwischen Engeln und Dämonen. So enthält ihre Lehre ein „magisches Vier-Eck, das sich jeder Dämon über die Schöpfung spannt und mit Zahlen, hinter denen Dämonen stehen, ausfüllt. Mit diesen Dämonen macht er dann seine Schachzüge.“ In dem 1987 bekannt gewordenen Handbuch des Engelwerkes[16] werden für dämonische Strahlungen besonders empfängliche Tiere aufgezählt: „die grauen, gefleckten und schwarzen Katzen, die gefleckten und schwarzen Hennen, die Schweine und die glatthaarigen Hunde, die Schmeißfliegen, Ratten und Schlangen“.[17] „Nicht empfänglich“ seien u. a. Schaf, Hirsch, alle Singvögel, Biene und Marienkäfer, „alle Fische und Wale außer den Raubfischen und dem Aal“.[18]

Ferner besagen die angeblichen Privatoffenbarungen, dass Kinder, die den Pfarrer nicht ansehen können, oder junge Frauen, die eine Fehlgeburt haben, von Dämonen befallen seien; ebenso viele Zigeuner, Hebammen und Bauersfrauen.[19] Von den 243 namentlich bekannten Dämonen gebe es speziell zuständige für „jüdischen Handel, rote Arbeiter und Journalisten“;[20] bei Ahasver handle es sich um den „Geist des verfluchten Judenvolkes“.[21] Nur durch die Verehrung von 400 Engeln könne man sich vor ihnen schützen.[22] Unter dem Stichwort Macht des Schweigens über die Wirklichkeit wird im Handbuch ausgeführt: „Es darf keiner über das, was er gesehen oder gehört hat oder zu tun aufgetragen bekommen hat, etwas aussagen. Meist steht dar Tod darauf“.[23]

Der Regensburger Theologe Johann Auer sagte nach zwei Gutachten: „Ich muss gestehen, dass ich dazu neige, dieses ganze Denken auf eine paranoide Schizophrenie zurückzuführen.“[24] Die von Joseph Ratzinger geleitete Glaubenskongregation publizierte am 6. Juni 1992 im Auftrag von Papst Johannes Paul II. ein Dekret, das zum Schluss kam: „Die für das Engelwerk typische Engellehre und gewisse daraus abgeleitete Praktiken sind der Heiligen Schrift und der Tradition der Kirche fremd und können daher nicht als Grundlage für Spiritualität und Tätigkeit von Vereinigungen dienen, die kirchlich approbiert sind.“[17] Das Engelwerk gibt an, die kirchlichen Vorgaben einzuhalten.[25]

Geschichte

Die Gemeinschaft geht zurück auf angebliche Privatoffenbarungen der als „Mutter“ verehrten Tirolerin Gabriele Bitterlich (1896–1978), die schon als Vierjährige zum ersten Mal ihren Schutzengel gesehen haben soll;[26][27] ihre Aufzeichnungen wuchsen mit der Zeit auf angeblich über 80.000 Manuskriptseiten. Bitterlichs zentrales Anliegen war es, die Existenz von Engeln stärker ins Bewusstsein zu rufen. Besonders wichtig dabei war die Beziehung des Einzelnen zu seinem persönlichen Schutzengel, die durch eine sogenannte Engelweihe gestärkt werden sollte.

Das „Werk der hl. Engel“ wurde 1949 von einer Gruppe von Priestern und Theologiestudenten in Innsbruck gegründet. 1951 wurden Schutzengelweihe, Engelweihe und Sühneweihe vom Innsbrucker Diözesanbischof Paulus Rusch anerkannt. Ein Teil des Engelwerkes erhielt einen diözesanen Rahmen in der 1961 von Bischof Rusch in Innsbruck-Wilten kanonisch errichteten Schutzengelbruderschaft. 1965 erwarb die Schutzengelbruderschaft die mittelalterliche Burg St. Petersberg bei Silz (Tirol).

1976 belebten einige Mitglieder des Engelwerkes den Orden der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz („Kreuzorden“) wieder, der 1131 gegründet worden und 1903 ausgestorben war; erster Oberer des wiedergegründeten Kreuzordens war João Pereira Venâncio, vormals Bischof von Leiria.[28] Seit 1979 ist St. Petersberg Sitz eines Klosters des Kreuzordens. Der Orden ist offiziell mit der Betreuung des Engelwerks beauftragt.

Die Leitung des Engelwerkes liegt laut dem „4. Lehrbrief des Corpus Operis Sanctorum Angelorum“ beim Rektorat der Schutzengelbruderschaft. In mehreren Diözesen wurden Priestergemeinschaften des Engelwerks errichtet, meist als „Priestergemeinschaft vom Heiligen Kreuz“ bezeichnet. Mitglieder der Priestergemeinschaften sind Mitglieder des Engelwerks, aber im Gegensatz zu den Priestern der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz meist Diözesanpriester. In Deutschland wurde die Priestergemeinschaft in Maria Vesperbild am 22. Februar 1969 vom Augsburger Bischof Josef Stimpfle gegründet.[29]

1983 wurde die Hochschule des Engelwerkes, das Institutum Sapientiæ im brasilianischen Anápolis, unter Leitung des Kreuzordens gestiftet. Ihr erster Rektor war Ingo Dollinger.[30] Der Plan, eine Zweigstelle der Hochschule in der Kartause Gaming zu eröffnen, scheiterte 1987 am Widerstand des St. Pöltner Diözesanbischofs Franz Žak.[31]

Friedrich Kardinal Wetter verbot 1988 jegliche Aktivität des Engelwerks im Erzbistum München und Freising, zahlreiche Diözesen im deutschsprachigen Raum schlossen sich in den darauffolgenden Jahren an. 1990 schlossen sich Angehörige von Engelwerk-Mitgliedern aus Deutschland und Österreich zur heute noch bestehenden Initiative engelwerkgeschädigter Familien zusammen.[32][3]

Das Engelwerk war im Jahr 1990 stimmberechtigtes Mitglied im kirchlich nicht anerkannten Vereinten Apostolat im Geist Mariens und kooperierte als solches mit anderen marianischen Gruppen wie den Dienern Jesu und Mariens (SJM), der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE), Radio Maria e. V. und der Marianischen Priesterbewegung (MPB).[33]

Nach einem Bericht des Theologen Heinz Gstrein im Jahr 1990 verübte der pädophile Leiter eines geistlichen Hauses im indischen Bundesstaat Kerala infolge eines Engelwerk-Exorzismus zur Austreibung der „Homosex-Dämonen Dragon, Varina und Selithareth“ einen Sexualmord. Der Mord wurde dem Wirken des „Dragon, Götze des Meuchelmordes, der sodomitischen Sünde, der Blutrache und des Blutrausches“ zugeschrieben. Der Exorzismus erfolgte unter der vom geistlichen Haus gestellten Bedingung, dass der Täter weder abgesetzt noch anderweitig sanktioniert werden sollte. Gstrein bezeichnete das Verhalten des Engelwerkes in diesem Fall als „unverantwortlich.“[14][34]

Trotz mehrerer aktenkundiger Versuche von Engelwerk-Priestern, Zeugen zur Falschaussage anzustiften, wurde der Engelwerk-Priester Frederico Cunha ORC 1993 vom Bezirksgericht in Santa Cruz auf Madeira wegen Mordes und versuchten sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt.[35][13] Im April 1998 setzte er sich während eines vorübergehenden Freigangs nach Rio de Janeiro ab.[36][37] Dennoch blieb er eingetragener Priester des Bistums Funchal (Stand Februar 2016). In einem Interview gab er 2016 an, vom Gericht wegen seiner homosexuellen Neigungen verurteilt worden zu sein.[38][39]

1993 veröffentlichte der Fachjournalist Heiner Boberski Berichte über Menschen, die bei Kontakten mit der Gemeinschaft schwere körperliche oder psychische Schäden erlitten beziehungsweise Suizid begangen hatten. Am 23. Juni 1971 nahm sich die Chilenin Anna Maria Lagos, die dem Werk nicht angehörte, oberhalb der Burg St. Petersberg das Leben; neben der Leiche wurde nach Angaben des Engelwerk-Priesters Georg Blaskó eine Giftphiole gefunden. Obwohl das Engelwerk 1974 den gerichtsmedizinisch festgestellten Suizid bestätigt hatte, behaupteten dessen Vertreter 1990 im ORF wahrheitswidrig einen „Unfall“. Für eine Straftat gab es im Fall Lagos keine Anhaltspunkte. Familien in München, Lappersdorf und Windischgarsten zerbrachen, nachdem Angehörige dem Engelwerk beigetreten waren.[40]

Im Zusammenhang mit dem Engelwerk kam es zu Beginn des Schuljahres 2001/2002 an der Auerbacher Realschule zu einem Konflikt der Auerbacher Schulschwestern mit dem bayerischen Kultusministerium, dem Erzbistum Bamberg und den anderen Trägern des Zweckverbandes, dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Auerbach, da an der Schule in den vom Ministerium zugelassenen Biologiebüchern für die 10. Klasse zum Thema „Sexualität und Fortpflanzung“ 14 Seiten herausgerissen worden waren und kurz darauf auch das Biologiebuch für die 8. Klassen eingezogen wurde. Nach Meinung von Kritikern wurde damit eigenmächtig Zensur ausgeübt. Ferner wurde auch über angsteinflößende Pädagogik im Kindergarten, wie beispielsweise das Drohen mit Höllenstrafen, über Kleidungsvorschriften für Schülerinnen sowie Verbindungen mehrerer Ordensmitglieder zum Engelwerk berichtet. Die Engelwerk-Nachwuchsorganisation Katholische Pfadfinderschaft Europas hatte 1994 berichtet, dass sieben ihrer Mitglieder als Lehrkräfte an der Schule untergekommen waren.[41][42][43][44] Nach einer Intervention von Kultusministerin Monika Hohlmeier (CSU)[45] setzte der Vatikan die bayerische Provinzleitung der Schulschwestern ab. Sechs von zwölf an der Schule beschäftigten Nonnen verließen die Schule und konnten sich mit Unterstützung der ehemaligen (Erz-)Bischöfe von Salzburg und St. Pölten, Georg Eder und Kurt Krenn, der selbst dem Engelwerk angehörte,[2] in deren Diözesen niederlassen.[46][47] Im Januar 2002 verglich Eder die staatlichen Maßnahmen in dieser Sache mit den Methoden des Naziregimes; die Methoden glichen sich und einzig die Akteure hätten sich geändert. Er räumte „eigene gute Erfahrungen“ mit dem Engelwerk ein und bestritt, dass es sich dabei um eine Sekte handle.[7] Auch der Salzburger Weihbischof Andreas Laun verteidigte das Verhalten der betreffenden Nonnen.[6] Der Bayerische Landtag begrüßte hingegen den Weggang der mit dem Engelwerk verbundenen Lehrerinnen.[48][49]

Im Jahre 2006 wurde ein Mitglied des Kreuzordens zum Weihbischof im kasachischen Bistum Karaganda erhoben: Athanasius Schneider ORC, gebürtig aus Tokmok im heutigen Kirgisistan.

In ihrem im Februar 2014 veröffentlichten Bericht zu Kinderrechten in der römisch-katholischen Kirche warfen die Vereinten Nationen dem Engelwerk und den Legionären Christi vor, Kinder und Jugendliche von ihren Familien zu entfremden. Es handle sich dabei um Manipulationen durch der Kirche nahestehende Gruppen.[50]

Dem Engelwerk wurde angelastet, Erbschaften zu erschleichen, was von mehreren seiner Mitglieder verneint wurde, und austrittswillige Mitglieder körperlich zu gefährden. 2014 warf ein katholischer Priester, der das Engelwerk nach seiner – so der Priester – „Leidensgeschichte“ dort verlassen hatte, Mitgliedern der Gemeinschaft vor, Mordanschläge auf ihn verübt zu haben. Diese waren von den Verursachern wiederholt bestritten und als „Wahn“ dargestellt worden.[51]

Römisch-katholische Kirche und Engelwerk

Von Sektenbeauftragten und Bischöfen innerhalb der katholischen Kirche wird das Opus Angelorum als fundamentalistische Vereinigung eingestuft. Die Engelhierarchien und die Visionen der Schriften seien mit der Lehre der katholischen Kirche unvereinbar. Die Geheimhaltung der Schriften würde eher auf einen Geheimbund als auf eine Erneuerungsbewegung schließen lassen. Es gibt Mitglieder von Engelwerk und Kreuzorden, die ihre Mitgliedschaften bestreiten und intern als „alter Angelus“ (lat. „anderer Engel“) geführt werden.[52] Das Engelwerk helfe außerdem Theologiestudenten, deren Eignung zweifelhaft sei, zu einer Priesterweihe. Jugendliche, die dem Werk beitreten, würden von ihren Angehörigen isoliert und wie Leibeigene behandelt. Durch übersteigerte Gebetspflichten und eine lebensfeindliche Moral wurden sie in krankhafte Angst versetzt.[10]

Am 24. September 1983 verbot die Glaubenskongregation den Gebrauch der von Gabriele Bitterlich genannten Engelnamen sowie das Verlangen des Schweigeversprechens[53] und forderte die strikte Einhaltung der liturgischen Normen ein.[54] Am 6. Juni 1992 erklärte die Kongregation für die Glaubenslehre, ihre Entscheidungen seien nicht korrekt ausgelegt und ausgeführt worden, und entschied:

„I. Die Theorien aus den von Frau Gabriele Bitterlich empfangenen vorgeblichen Offenbarungen über die Welt der Engel, ihre persönlichen Namen, ihre Gruppen und Aufgaben, dürfen weder gelehrt noch in irgendeiner Weise, explizit oder implizit, verwendet werden in der Organisation und in der Durchführungsstruktur („Baugerüst“) des Opus Angelorum wie auch im Kult, in den Gebeten, in der geistlichen Formung, in der öffentlichen wie privaten Spiritualität, im Amt oder Apostolat. Dasselbe gilt für jedes andere Institut oder jede andere Vereinigung, die von der Kirche anerkannt sind. Der Gebrauch und die Verbreitung der Bücher wie auch anderer Schriften, welche die vorgenannten Theorien enthalten, sind innerhalb und außerhalb der Vereinigung verboten.

II. Die verschiedenen Formen der „Engelweihe“, die im Engelwerk geübt werden, sind verboten.

III. Außerdem sind sowohl die sogenannte „Fernspendung“ der Sakramente als auch die Einfügung von Texten, Gebeten und Riten, die sich direkt oder indirekt auf die genannten Theorien beziehen, in die eucharistische Liturgie oder das Stundengebet verboten.

IV. Exorzismen dürfen ausschließlich nach den Normen und der Disziplin der Kirche zu dieser Frage und unter Gebrauch der kirchlich approbierten Formeln durchgeführt werden.

V. Ein vom Heiligen Stuhl ernannter Delegat mit besonderen Vollmachten wird im Kontakt mit den Bischöfen die Anwendung der oben angeführten Normen überprüfen und darauf dringen. Er wird sich bemühen, die Beziehungen zwischen dem Opus Angelorum und dem Orden der Regulierten Kanoniker vom Heiligen Kreuz zu klären und zu regeln.“

Kongregation für die Glaubenslehre: stjosef.at[54]

Der Sohn der Gründerin, Pater Hansjörg Bitterlich, bis dahin Leiter des St. Petersberger Klosters, äußerte vehemente Kritik an diesen Entscheidungen der Glaubenskongregation und wurde daraufhin abgesetzt und vom Orden exklaustriert. 1997, kurz vor seinem Tod im Folgejahr, unterhielt er Kontakte zur islamischen Gülen-Bewegung aus der Türkei.[55]

Gläubige um P. Bitterlich gründeten den sog. Engelbund, der die Privatoffenbarungen weiter verbreitete und sie mit denen von Maria Magdalena Meyer vermischte. Am 15. August 2011 wurden die betreffenden Websites vom Netz genommen.[56][57] Seit November 2011 sind deren Inhalte in verkürzter Form wieder abrufbar.[58]

Das Engelwerk selbst gibt an, dass nicht über die Echtheit der angeblichen Privatoffenbarungen geurteilt worden sei. Es bezeichnet diese auch weiterhin als Charisma und einzige Perspektive, den apokalyptischen Auftrag der Engel in der Kirche richtig zu verstehen.[15]

Am 31. Mai 2000 wurde ein neu geschriebenes Gebet zur Engelweihe von der Glaubenskongregation für den Gebrauch im Opus Angelorum genehmigt.[59]

Am 7. November 2008 waren, wie im Oktober 2010 bekannt wurde, erneuerte Statuten des „Opus Angelorum“ von der vatikanischen Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens im Auftrag von Papst Benedikt XVI. anerkannt worden. Diese setzten voraus, dass die Einschränkungen gemäß dem Dekret der Glaubenskongregation vom 6. Juni 1992 eingehalten würden. Nach Angaben des Engelwerkes sei dies geschehen.[25]

Im Januar 2009 trat der vormalige Kreuzordenspater Markus Kocher aus dem Orden und dem Engelwerk aus. Er gab nach Bekanntwerden der päpstlichen Anerkennung des Werkes an, innerhalb der Gemeinschaft auf der Opferseite und nicht auf der Seite der Aggressoren gestanden zu haben, und bot Aussteigern seine Hilfe an.[60][61]

Am 7. April 2010 schrieb Pater Daniel Ols OP, der vom Heiligen Stuhl bevollmächtigte Delegat für das Engelwerk, an dessen Mitglieder, die Herausgabe zahlreicher Texte von Gabriele Bitterlich zum Gebrauch durch die Mitglieder werde zweifellos eine bedeutende Rolle bei der Fortsetzung des eingeschlagenen Weges spielen.[62]

Im Oktober 2010 fasste die Glaubenskongregation in einem Schreiben an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen die Entwicklung des Engelwerks in den letzten 30 Jahre zusammen und bestätigte dem Werk eine positive Entwicklung: „Wie sich das Opus Angelorum heute darstellt, ist es ein öffentlicher Verein der Kirche in Übereinstimmung mit der überlieferten Lehre und den Weisungen der höchsten Autorität." Für die Bischöfe in den einzelnen Diözsesen bestehe „kein Hindernis lehrmäßiger oder disziplinärer Art, diesen Verein in ihren Diözesen aufzunehmen und sein Wachstum zu fördern." Durch die Zusammenarbeit mit den vom Vatikan eingesetzten Delegaten - zuerst Dominikanerpater Benoît Duroux und später Dominikaner Daniel Ols - sei eine „Normalisierung der Situation" im Engelwerk eingetreten. Zugleich warnte das Schreiben vor Aktivitäten von Engelwerk-Mitgliedern, darunter auch entlassenen Mitgliedern, die die von der Kirche erlassenen Normen nicht akzeptierten. Die Werbung dafür geschehe in sehr diskreter Weise und erwecke den Eindruck, sie stünde in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche.[63][9]

Zeitgleich unterstellte der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke allen katholischen Bildungshäusern, die auch dem mit der Kirche in Einheit stehenden Teilen des Engelwerkes die Aufnahme verweigerten, „das Kind mit dem Bad ausschütten“ zu wollen. Hanke verwies darauf, dass ausschließlich das von ihm als Abt der Benediktiner bis 2006 geleitete Kloster Plankstetten gegenteilig gehandelt habe, und unterstützte die päpstliche Anerkennung der Gruppe.[64][8][65]

Auch nach der päpstlichen Anerkennung des Engelwerkes und seiner Teilorganisationen wurde innerkirchlich Kritik geübt; so warf der Priester und Sachbuchautor Hermann-Josef Frisch 2014 Engelwerk und Kreuzorden vor, „eher abstruse“ Gemeinschaften zu sein.[66]

Bekannte Mitglieder und Anhänger

Vergleiche auch Kategorie:Person (Engelwerk)

Als Mitglieder oder Anhänger des Engelwerkes sind unter anderem folgende weitere Personen bekannt:

  • Gabriele Bitterlich (* 1. November 1896, † 4. April 1978), österreichische Gründerin der Gemeinschaft, Mutter von Roswitha und Hansjörg Bitterlich
  • Hansjörg Bitterlich (* 4. Mai 1923, † 23. Mai 1998), österreichischer Sohn der Gründerin
  • Roswitha Bitterlich (* 24. April 1920, † 10. Dezember 2015), österreichische Tochter der Gründerin
  • Georg Blaskó (* 14. Oktober 1928, † 29. September 1990), eines der Gründungsmitglieder bei der Restauration des Kreuzordens
  • Rudolf Graber (* 13. September 1903, † 31. Januar 1992), Bischof von Regensburg, Austritt 1972[67][68]
  • Frederico Cunha (* 1951), wegen Mordes verurteilter brasilianischer Priester
  • Karl Maria Harrer (* 9. November 1926, † 17. Juni 2013), deutscher römisch-katholischer Priester und religiöser Schriftsteller
  • Paul Hnilica (* 30. März 1921, † 8. Oktober 2006), slowakischer römisch-katholischer Bischof
  • Andreas Hönisch (*3. Oktober 1930, † 25. Januar 2008), Unterstützer des Engelwerkes, Gründer der Vorfeldorganisation Katholische Pfadfinderschaft Europas[69]
  • Martin Humer (* 11. November 1925, † 31. Juli 2011), österreichischer Abtreibungs- und Pornografiegegner, Autor des rechtsextremen Blogs kreuz.net, juristischer Berater des Engelwerkes
  • Reinhard Knittel (* 1960), mit Unterstützung des Engelwerkes geweihter Priester[70]
  • Wolfgang Knupfer (* 12. Juni 1928, † 9. Juni 1991), Generalvikar, Kanzler und erster Generalprokurator des Kreuzordens[71]
  • Markus Kocher, deutscher ehemaliger Pater des Kreuzordens, nach eigenen Angaben seit 2009 Gegner von Engelwerk und Kreuzorden
  • Kurt Krenn (* 28. Juni 1936, Oberösterreich; † 25. Januar 2014 in Gerersdorf), Bischof von St. Pölten[2]
  • Heinrich Morscher (* 4. August 1926, † 2. Juni 2012), römisch-katholischer Priester, im Erzbistum Bamberg 2002 mit Seelsorgeverbot belegt und von Bischof Kurt Krenn im Bistum St. Pölten aufgenommen[72][44]
  • Thomas Niggl (* 28. April 1922, † 10. Dezember 2011), deutscher Abt des Benediktinerklosters Weltenburg[73] (1976–1995)
  • Manuel Pestana Filho (* 27. April 1928, † 8. Januar 2011), brasilianischer römisch-katholischer Bischof und Professor der Engelwerk-Hochschule Institutum Sapientiæ in Anápolis
  • Robert Prantner (* 26. Juni 1931, † 10. Dezember 2010), österreichischer Theologe, Publizist und antisemitischer Verschwörungstheoretiker
  • Richard Pühringer CPPS, zeitweilig Donate im Kreuzorden.
  • Athanasius Schneider (* 7. April 1961), kasachischer Weihbischof
  • Michael Silberer, deutscher Pater des Kreuzordens und Rektor der Engelwerk-Hochschule Institutum Sapientiæ in Anápolis
  • João Pereira Venâncio (* 8. Februar 1904, † 2. August 1985), portugiesischer römisch-katholischer Bischof und ehemaliger Superior des Kreuzordens
  • Monika Waldhier (* im 20. Jahrhundert), deutsche Juristin und angebliche Mystikerin
  • Thomas Joachim Welz (* vor 1970), österreichischer Generalprior des Kreuzordens und Moderator des Engelwerkes

Filme

  • Teufel, Strafe Gottes und ewige Verdammnis. Rainer Ritzel und Stefan Sandor, Dokumentarfilm 1993
  • Verkaufte Seele. Regie: Anton Reitzenstein, Spielfilm 1994
  • Himmel und Hölle. Regie: Hans-Christian Schmid, Spielfilm 1994

Literatur

Schriften des Engelwerkes

  • Handbuch des Engelwerkes. Selbstverlag, Innsbruck 1961.
  • Tagesengel und Engel der beweglichen Feste (zwei Bände). Schutzengelbruderschaft, Innsbruck 1969.
  • Rituale des Opus Sanctorum Angelorum. Schutzengelbruderschaft, Innsbruck 1970.
  • Ida Lüthold-Minder: Von Gott geführt. Verlag: Schutzengelbruderschaft, Innsbruck 1978. ISBN 3265775488
  • Hansjörg Bitterlich: Sie schaute die Engel. Verlag Schmid-Fehr, Goldach SG 1989

Sekundärliteratur

  • Heiner Boberski: Das Engelwerk. Ein Geheimbund in der katholischen Kirche? Otto Müller, Salzburg 1990, ISBN 3-7013-0781-4
  • Heiner Boberski: Das Engelwerk. Theorie und Praxis des Opus Angelorum. Otto Müller, Salzburg 1993, ISBN 3-7013-0854-3 (teilidentisch mit vorgenanntem Buch)
  • Helmut Friedlmayer: Engelwerk und Kabbala. Verlag Anton Schmid, Durach 1995, ISBN 3-929170-55-8
  • Heinz Gstrein: Engelwerk oder Teufelsmacht? Edition Tau, Mattersburg-Katzelsdorf 1990, ISBN 3-900977-07-0
  • Inge und Wolfgang Kirchmeier, Sind im Engelwerk die Teufel los? Libri, Hamburg 2006, ISBN 3-8334-8905-7

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Über uns auf engelwerk.at
  2. a b c Manfred Rebhandl: In Österreich lebt jeder auf seiner Insel. Welt online vom 15. Oktober 2017
  3. a b Barbara Hans: Katholische Sekte Engelwerk: „Die haben unsere Tochter kaputtgemacht“. Spiegel online, 14. Oktober 2010
  4. Initiative engelwerkgeschädigter Familien, Kurzinformation, Stand 2017
  5. Christian Lichtenstern: Ingo Dollinger ist tot. Augsburger Allgemeine vom 16. Juni 2017
  6. a b Laun verteidigt Auerbacher Schulschwestern, kath.net, undatiert
  7. a b Salzburger Erzbischof stellt sich hinter „Auerbacher Schulschwestern“, kath.net, 5. Januar 2002
  8. a b Meldungen vom 18. 10. 2010. Radio Vatikan vom selben Tag
  9. a b Vaticanhistory, Neue Anweisungen über das Engelwerk, 04.11.2010, abgerufen am 06. Januar 2018.
  10. a b c Petra Bleisch: Engelwerk, Evangelische Informationsstelle: Kirchen – Sekten – Religionen, 1998. Update 2000
  11. Vatikan billigt Statut für reformiertes Engelwerk kathpress vom 11. Oktober 2010 (nur angemeldeten Abonnenten zugänglich)
  12. Bitterlich Gabriele, geb. Göhlert: Mystikerin und Gründerin des Engelwerkes Biographie von Karin Nusko
  13. a b Walter Axtmann: Engelwerk: Mord auf Madeira. In Kirche intern, Mai 1995
  14. a b Heinz Gstrein: Engelwerk oder Teufelsmacht? Edition Tau, Mattersburg-Katzelsdorf 1990, ISBN 3-900977-07-0, S. 170.
  15. a b http://www.opusangelorum.org/Spirituality/Workandmission.html
  16. Roman Hanig: Die dämonische Hierarchie des Engelwerks. In: Münchener Theologische Zeitschrift der Ludwig-Maximilians-Universität München, Band 49, Nr. 3 (1998)
  17. a b Heiner Boberski in Religiös getarnter Virus (Memento vom 25. März 2007 im Internet Archive), veröffentlicht in der Wiener Zeitung
  18. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen: Materialdienst12/1990, S. 364
  19. Barbara Hans und Christian Wiesel: Christlicher Fundamentalismus – Kirche der Extreme. Der Spiegel vom 5. Februar 2009
  20. Dämonen in Rot und Schwarz, Hansjakob Stehle in Zeit.de vom 15. Juni 1990
  21. Das Handbuch des Engelwerkes. Innsbruck 1961, S. 244
  22. Vatikan erteilt Engelwerk seinen Segen, Spiegel Online vom 9. Oktober 2010
  23. Das Handbuch des Engelwerkes. Innsbruck 1961, S. 252
  24. Bizarres „Engelwerk“ feiert Anerkennung durch Papst, Die Welt vom 10. Oktober 2010
  25. a b http://www.operadeisantiangeli.org/home/storia/
  26. Hansjörg Bitterlich: Sie schaute die Engel. Schmid-Fehr-Verlag, Goldach 1990, S. 99.
  27. Krieg gegen den Teufel, Ideen aus dem Mittelalter. Hamburger Morgenpost, 7. Februar 2009
  28. Orden der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz: Die Geschichte des Kreuzordens, 2011
  29. Rituale des Opus Sanctorum Angelorum, Innsbruck 1970
  30. Heiner Boberski: Das Engelwerk. Theorie und Praxis des Opus Angelorum. Otto Müller Verlag, Salzburg 1993, ISBN 3-7013-0854-3, S. 289 f.
  31. Heiner Boberski: Das Engelwerk. Theorie und Praxis des Opus Angelorum. Otto Müller Verlag, Salzburg 1993, ISBN 3-7013-0854-3, S. 248.
  32. Internetauftritt der Initiative engelwerkgeschädigter Familien
  33. Heiner Boberski: Im Reich der Engel und Dämonen. Publiziert in: Heiner Boberski: Mächtig – Männlich –Mysteriös. Ecowin Verlag, Salzburg 2005, ISBN 9783902404169
  34. Zu den Dämonennamen vergleiche: Das Handbuch des Engelwerkes. Innsbruck 1961, S. 131, 156, 159 und 167
  35. Ribeiro Cardoso: Jardim, a grande fraude. Editorial Caminho 2011, ISBN 9789722124065. Kapitel ab Pornografia e homossexualidade bei Google Books
  36. Manuel Catarino: Os pecados mortais do Padre Frederico (Memento vom 12. Dezember 2013 im Internet Archive), in Correio da Manhã
  37. Ricardo Soares: Terceiro escândalo sexual na Igreja da Madeira. Tribuna da Madeira vom 9. April 2014
  38. Miguel Silva: Padre Frederico: “Não penso regressar, mas podia voltar e rezar missa”. Diário de Notícias vom 13. Februar 2016
  39. Carlos Diogo Santos: A nova vida do padre Frederico. Revista Sol vom 24. Juli 2015
  40. Heiner Boberski: Das Engelwerk. Theorie und Praxis des Opus Angelorum. Otto Müller Verlag, Salzburg 1993, ISBN 3-7013-0854-3, S. 261–276
  41. John Schneider: Sex-Streit von Auerbach: Wird er unterschätzt? Abendzeitung vom 9. November 2001
  42. Martin Zips: Gottes Werk und Teufels Beitrag. Süddeutsche Zeitung vom 6. November 2001
  43. Realschule Auerbach: Weitere Beweise für Engelwerk-Nähe und Kondom-Verteil-Aktion lassen die Schule nicht zur Ruhe kommen. Radio Mainwelle vom 13. November 2001, im Internet Archive
  44. a b Heiner Boberski: Von Engeln, Dämonen und einem Bischof aus St. Pölten. Der Standard vom 16. Januar 2002
  45. Hohlmeier bittet Vatikan um Vermittlung. Die Welt vom 7. Dezember 2001
  46. Barbara Supp: Streit um Sexualkunde: Wo der Teufel tanzt. www.spiegel.de, 19. März, 2002
  47. Roland Ebert: Auerbacher Schulschwestern. Wie mit öffentlichen Mitteln Fundamentalismus gelehrt werden kann. www.miz.de (1-03)
  48. Bayerischer Landtag, Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport, Protokoll der 57. Sitzung vom 8. November 2001, 9:15–12:57 Uhr
  49. Bericht des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zum aktuellen Sachstand „Realschule des Zweckverbands Auerbach“ vom 6. Dezember 2001, 11:30 Uhr
  50. Barbara Hans: Uno-Bericht zu Kinderrechten in der Kirche: Katalog der gelebten Doppelmoral, Spiegel online, 5. Februar 2014 (Punkt 8).
  51. Wer hat das "Engelwerk" (Opus Angelorum) wirklich gegründet? Augsburger Allgemeine vom 1. Juni 2014
  52. Siehe hierzu Konstitutionen des Kreuzordens, Abschnitt A 12,2–12,4 und Statut für die Donaten (X,10,6). Zitiert in Heiner Boberski: Das Engelwerk. Theorie und Praxis des Opus Angelorum., Otto Müller Verlag, Salzburg 1993. S. 80 f
  53. Siehe hierzu auch neue Regelung unter Kreuzordenskloster St. Petersberg: Das heilige Schweigen, das Geheimnis der Heiligen. Opus Sanctorum Angelorum, Rundbrief 2003-4, S. 1–6: „(...) Nicht mit jeder Wahrheit soll man herausplatzen; Gerechtigkeit und Liebe müssen in unserem Reden den Ton angeben. (...)“ Eine kirchliche Anerkennung ist nicht angegeben.
  54. a b Dekret der Glaubenskongregation
  55. Heinz Gstrein: Erdoğan an der Macht – in der Türkei wird es Nacht. Tiroler Tageszeitung vom 3. Juni 2016
  56. Kommen Sie zum Engelbund (Abruf am 11. April 2011)
  57. Engel und Heilige des Tages (Abrufe am 11. April und 17. August 2011)
  58. Claus Peter Clausen: Engel-Kalender, undatiert, abgerufen am 1. Mai 2014
  59. Text der Engelweihe (PDF; 113 kB) im Internet Archive
  60. Papst holt Geheimbund zurück in Kirche, tz, 11. Oktober 2010; Abruf am 12. Mai 2014
  61. Erzbistum München und Freising: Ordinariat weist Bericht des „Spiegel“ zurück, Presseerklärung vom 11. Oktober 2010, Abruf am 12. Mai 2014
  62. Schreiben von P. Daniel Ols OP an die Mitglieder des Engelwerkes, 7. April 2010 (abgerufen am 11. Oktober 2010)
  63. Neue Anweisungen über das Engelwerk, Radio Vatikan, 4. November 2010
  64. Thorsten Stegemann: Schwarze Katzen und empörte Klerikale. Telepolis vom 19. Oktober 2010
  65. Paul Badde: Papst nimmt Engelwerk zur "Förderung des Guten" auf. Die Welt vom 17. Oktober 2010
  66. Hermann-Josef Frisch: Nicht Kirchenschafe, sondern Mut-Christen. Patmos-Verlagsgruppe, 26. August 2014. ISBN 978-3-8436-0547-2
  67. Schutzengelbruderschaft Innsbruck: Einführung in Sinn und Ziel der Priestergemeinschaft. Rituale des Opus Sanctorum Angelorum, Innsbruck 1970, S. 61
  68. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen: Materialdienst 12/1990, S. 363
  69. Heiner Boberski: Das Engelwerk. Ein Geheimbund in der katholischen Kirche? Otto Müller Verlag, Salzburg 1990, ISBN 9783701307814. S. 233 und 253
  70. Thomas Hofer: Gottes rechte Kirche. Katholische Fundamentalisten auf dem Vormarsch. Ueberreuter, Wien 1998, ISBN 3-8000-3675-4, S. 214.
  71. Heiner Boberski: Mächtig - Männlich - Mysteriös. Ecowin Verlag, Salzburg 2005. ISBN 9783902404169
  72. Auerbacher Schulschwestern: Verbannung von P. Heinrich Morscher. kath.net, undatiert
  73. Heiner Boberski: Das Engelwerk. Theorie und Praxis des Opus Angelorum. Otto Müller Verlag, Salzburg 1993, S. 235