Google Inc.

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Google Inc.
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 4. September 1998 in Menlo Park
Sitz Mountain View, Vereinigte Staaten
Leitung Sundar Pichai (CEO)
Branche Internetdienstleistungen, -handel, Werbung, Softwareentwicklung
Website www.google.de
Umsatz- und Gewinnentwicklung

Google Inc. ist ein US-amerikanisches Tochterunternehmen der Alphabet Inc. mit Hauptsitz im kalifornischen Ort Mountain View. Es wurde durch Internetdienstleistungen – insbesondere durch die gleichnamige SuchmaschineGoogle“ – bekannt. Das Unternehmen wurde am 4. September 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet. Noch am selben Tag brachten sie eine erste Testversion des Programms auf den Markt und im selben Jahr ging die Suchmaschine offiziell ans Netz. Das Unternehmen beschreibt das eigene Bestreben darin, "die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein zugänglich und nützlich zu machen".[1]

Die Suchmaschine des Unternehmens hat weltweit einen Anteil von etwa 73 % aller Suchanfragen des Internets (Stand: Februar 2015).[2] Die Marke „Google“ gehört seit Jahren zu den wertvollsten Marken der Welt.[3][4]

Google Inc. gehört seit dem 2. Oktober 2015[5] zur Alphabet Inc. Im Zuge einer Umstrukturierung wurden die Google-Aktien in Alphabet-Aktien umgewandelt und das Unternehmen in verschiedene Subunternehmen, welche dem damals neugegründeten Alphabet angehören, aufgeteilt.[6][7] Das Kerngeschäft der Online- und Internetdienste wurde unter dem Namen Google fortgeführt. Der vorige Google-Chef Larry Page wechselte zusammen mit Sergey Brin an die Spitze der neu geschaffenen Holding. Die Führung von Google übernahm Sundar Pichai.[8]

Dienstleistungen

Hauptartikel: Liste von Google-Produkten

Google bietet eine Vielzahl von größtenteils werbefinanzierten kostenlosen Dienstleistungen im World Wide Web an. Dabei handelt es sich vor allem um die Suche auf verschiedenen Datenquellen. Häufig werden neue Einzeldienste ins Angebot aufgenommen, manchmal als Resultat von Unternehmenseinkäufen. Dabei wird eine neue Dienstleistung oft mit dem Zusatz Beta versehen, um anzuzeigen, dass sie noch nicht ausgereift sei. Google wurde dafür kritisiert, dass manche Dienstleistungen den Beta-Status sehr lange behalten.[9]

Zu den wichtigsten Diensten zählen:

  • Google bietet verschiedene Suchmaschinen an.
    • Textdokumente im Web – Die bekannteste und meistgenutzte Dienstleistung ist die Volltextsuche von Dokumenten im World Wide Web. Neben dem im Web üblichen HTML-Format durchsucht Google auch andere Dokumenttypen wie PDF, PostScript oder das Doc-Format von Microsoft Word. Ein Faktor bei der Gewichtung der Suchergebnisse ist die Linkpopularität. Der vollständige Algorithmus wird jedoch von Google Inc. geheim gehalten, um ein Kopieren der Dienstleistung einerseits und eine irreführende Optimierung kommerzieller oder anderer Seiten auf die Google-Suche andererseits zu erschweren.
    • Bilddateien im Web – Um nach Bilddateien zu suchen, verwendet Googles Bildersuche Wörter im Dateinamen sowie in HTML-Dokumenten, die Bilder verwenden. Es werden die Grafikformate JPEG, PNG und GIF unterstützt. Eine Suche nach Bildinhalten ist auch möglich.
    • Produkte – Mit der Google Shopping, ehemals Froogle, kann man nach bei Online-Händlern angebotenen Waren suchen. Insbesondere ist ein Preisvergleich möglich.
    • Bücher und Wissenschaftliche WerkeGoogle Books ist ein Suchdienst, mit dem eigene Digitalisate und Onlinebücher im Volltext durchsucht werden können. Google Scholar ist ein ähnlicher Dienst, der auf wissenschaftliche Veröffentlichungen spezialisiert ist.
  • VideosYouTube ist ein umfangreicher Dienst mit zahlreichen Videos.
  • Karten – Der Online-Atlas Google Maps beinhaltet Straßenkarten, bekannte Orte und eine Vielzahl anderer ortsbezogener Informationen. Google bietet eine Programmierschnittstelle, mit der in Websites Karten und Routenplaner integriert werden können. Google Earth ergänzt das Angebot um einen virtuellen Globus.
  • Nachrichten – Der Inhalt von Nachrichten-Websites wird von Google besonders häufig abgerufen. Unter Google News wird dann auf diese Artikel – gruppiert nach Themen, bestimmten Ereignissen und geordnet nach ihrer Bedeutung – verwiesen. So kann der Leser verschiedene Artikel zu einem Ereignis schnell auffinden.
  • E-MailGmail ist Googles E-Mail-Dienst. Man kann seine Mails im Web lesen, per POP3 oder per IMAP mit dem eigenen E-Mail-Programm abholen.
  • WebseitenGoogle Sites ist ein Webhoster, bei dem man als registrierter Benutzer seine eigene Webseite erstellen und veröffentlichen kann.
  • Soziale NetzwerkeOrkut und Buzz standen in Konkurrenz zu anderen Gemeinschaftsportalen bzw. Online-Kontaktnetzwerken wie Facebook und Twitter. Nach dem geringen Erfolg von Buzz wurde es zugunsten des Nachfolgers Google+ eingestellt. Im Jahr 2016 stellte Google außerdem den Dienst Spaces vor. Er dient zum Teilen und Kommentieren von Bildern, Texten und Videos.
  • MessagingGoogle Hangouts, früher Google Talk, ist ein Messenger zum Austausch von Textnachrichten und Videotelefonie.
  • Übersetzung – Eine automatische Übersetzung zwischen einigen Sprachen wird für Webseiten angeboten.
  • Office-Suite – Mit den Anwendungen Docs, Tabellen und Präsentationen stellt Google ein Office-Paket für Chrome, Android und Apple iOS bereit. Die Applikationen arbeiten eng mit dem Online-Speicher Google Drive zusammen, können neben Dokumenten im Google Format aber auch Microsoft-Office Dateien öffnen. Diese Funktionalität macht auch das für Unternehmen entwickelte Google Apps attraktiv. Neben Google Drive können hier auch andere Dienste wie Gmail kostenpflichtig mit erweiterten Funktionen genutzt werden.
  • Usenet – Google besitzt mit Google Groups ein umfangreiches Archiv von Newsgroup-Artikeln, welche bis 1981 zurückreichen. In den Beiträgen der verschiedensprachigen Diskussionsforen kann nach Begriffen und Autoren gesucht werden. Die Version 2 ermöglicht außerdem das Anlegen von eigenen Diskussionsforen, allerdings unabhängig vom Usenet.
  • Betriebssysteme und Browser – Google bietet die kostenlosen Betriebssysteme Chrome OS und Android an sowie den Webbrowser Google Chrome. Ab 2011 sollte zudem der Android-Ableger Google TV verbreitet werden. 2014 folgte die Einstellung von Google TV und dessen Nachfolger Android TV startete.
  • Unternehmen - Für Unternehmen bietet Google Apps for Work an. Damit vergibt Google E-Mail-Adressen und Speicherplatz an geschäftliche Kunden. Mit dem Produkt Google My Business können Unternehmen sich in der Google-Suche, in Google Maps und dem Sozialen Netzwerk Google+ präsentieren.

Werbedienstleistungen

AdWords

Google verkauft für beliebige Suchbegriffe das Einblenden gesponserter Links im Rahmen seines Google-AdWords-Programms. Diese reine Textwerbung ist optisch speziell hervorgehoben, so dass der Benutzer sie von den eigentlichen Suchergebnissen unterscheiden kann. Auf diese Weise wird Werbung angezeigt, die inhaltlich zur Suchanfrage passt und somit den werbenden AdWords-Kunden mit der Benutzerklientel zusammenbringt, die mit höherer Wahrscheinlichkeit an seinen Produkten und Dienstleistungen interessiert ist. Der Kunde legt die maximale Vergütung pro Klick selbst fest, wobei eine höhere Vergütung eine höhere Position gegenüber konkurrierenden Anzeigen erzielen kann.

AdSense

Zusätzlich entstehen Gewinne durch das Google AdSense-Partnerprogramm. Dies ist eine kontextabhängige Werbung, die Webmaster auf ihren Webseiten einbinden können. Hierüber können seit Mai 2004 auch grafische Werbebanner in vier Standardgrößen platziert werden. Seit Juni 2005 können die Kunden über das „Site Targeting“ außerdem gezielt auf bestimmten Seiten werben, statische und animierte Werbebanner einsetzen und diese über die Zahl der Abrufe bezahlen. Bislang war nur eine Bezahlung pro Klick möglich.

Google behält sich eine Deaktivierung eines AdSense-Kontos ohne Angabe von Gründen vor.

Google hat geäußert, sich nicht auf die Werbung im Internet beschränken, sondern mittel- und langfristig am Werbemarkt insgesamt partizipieren zu wollen. Angestrebt wird, AdSense zu einem medienübergreifenden Werbenetzwerk, in das neben der Internetwerbung auch die klassischen Medien Print, Radio und Fernsehen einbezogen sind, auszubauen. Hintergrund ist die Befürchtung, dass Google ohne neue Umsatzquellen bald an Grenzen für die weitere Expansion stoßen könnte. 95 Prozent der weltweiten Werbeumsätze werden nach wie vor in den klassischen Medien getätigt.

Google hat insbesondere in den USA bereits vielfältige Aktivitäten entwickelt. So bestehen Kooperationen und Pilotprojekte mit Presse- und Radiounternehmen, um den Einsatz der Google-Werbekonzepte auch in diesen Sektoren zu testen. Im digitalen, rückkanalfähigen Fernsehen hofft Google, ein Werbeinstrument lancieren zu können, das eine individuelle Werbeansprache der Zuschauer ermöglicht, was als wesentliche Innovation im Werbefernsehen angesehen würde. Auch bei mobilen Datendiensten möchte Google sein AdSense-System durchsetzen.[10]

Finanzen

Umsatz und Gewinn

Geschäftszahlen
Jahr Umsatz
in Mio. Dollar
Gewinn
in Mio. Dollar
2015[11] 74.989 16.348
2014 66.001 14.136
2013 55.519 12.920
2012 46.039 10.737
2011 37.905 9.737
2010 29.321 8.505
2009 23.648 6.519
2008 21.795 4.282
2007 16.503 4.203
2006 10.604 3.078
2005 6.139 1.465
2004 3.200 399,1
2003 961,9 105,6
2002 347,8 99,7
2001 86,4 7,0
2000 19,1 −14,7

Seit seiner Gründung hat Google seinen Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert, siehe Tabelle. 2010 erzielte es einen Umsatz von 29,3 Milliarden US-Dollar und machte einen Gewinn von 8,5 Milliarden US-Dollar. Den größten Teil der Einnahmen nahmen dabei die Werbedienste mit 28,236 Milliarden US-Dollar ein. Weitere Einnahmen erfolgten unter anderem durch Lizenzierungen. 66 % der Einnahmen erfolgten über Google-Webseiten, 30 % über Google-Network-Seiten und 4 % über andere Quellen. Im vierten Quartal 2012 belief sich der Umsatz der Google Inc. auf 14.419 Millionen US-Dollar.[12]

Steuerproblematik

Zwar operiert Google größtenteils in Industrieländern, die auch höhere Steuersätze aufweisen, jedoch transferiert es über Verrechnungspreise die Gewinne über Irland zu den Niederlanden und anschließend nach Bermuda. Dadurch zahlte Google auf seine Gewinne außerhalb der USA nur einen effektiven Steuersatz von 2,4 % und hat somit von 2007 bis 2009 schätzungsweise 3,1 Milliarden US-Dollar an Steuern umgangen.[13] 2010 betrug der effektive Steuersatz nach einer Schätzung rund 3 %.[14] In den USA selbst gelang es Google weniger drastisch Steuern zu umgehen, wodurch der effektive Steuersatz auf die ausgewiesenen Gewinne insgesamt 22,4 % betrug. Der Umgang Googles mit der Steuerproblematik stößt auf Kritik am Unternehmen, allerdings auch an den Regierungen, die dies ermöglichen.[13][15]

Steueraufkommen in Deutschland

Gemäß Angaben des Konzerns im Bundesanzeiger zahlte die Google Germany GmbH (Hauptsitz in Hamburg) im Jahr 2014 Einkommens- und Ertragssteuern in Höhe von 12,9 Millionen Euro. Der Umsatz für Deutschland wurde mit 279 Millionen Euro angegeben und ein Bruttogewinn von 22 Millionen Euro ausgewiesen. Laut Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schätzt die VG Media den Jahresumsatz auf bis zu 5 Milliarden Euro. Laut dem Geschäftsbericht dient die Tochtergesellschaft in Deutschland „im Wesentlichen als Servicegesellschaft“ für die Niederlassungen Google Ireland Ltd in Dublin und für den Hauptsitz in den USA. Die Gewinne werden dort und nicht in Deutschland zu anderen Konditionen versteuert.[16]

Geschichte

Larry Page (2009)

Gründung

1995 begegneten sich Larry Page und Sergey Brin an der Stanford University.[17] Sie konzipierten die Suchmaschine BackRub, einen Google-Vorläufer. Sie wurde nach den Backlinks benannt, die zur Bestimmung der Wertigkeit einer Webseite analysiert werden.[18] Im Jahr 1998 äußerten Internetportale jedoch Desinteresse an der entwickelten Suchtechnik. Im August 1998 stellte der Investor Andreas von Bechtolsheim nach einer zehnminütigen Präsentation der Suchmaschine einen Scheck über 100.000 US-Dollar aus.[19] Da Bechtolsheim annahm, die Firma heiße „Google“, setzte er als Empfänger „Google Inc.“ ein. Ein solches Unternehmen existierte aber bis dahin nicht.[20] Larry Page und Sergey Brin ließen das Unternehmen unter diesem Namen registrieren, damit der Scheck eingelöst werden konnte.[21] Die Herkunft des Namens "Google" ist außerdem auf das arabische Zahlensystem zurückzuführen, in dem die Zahl unter dem Namen Googol bekannt ist.[22] In einer Garage gründeten sie am 4. September 1998 in Menlo Park die Google Inc. Mit einem Startkapital von 1.100.000 US-Dollar, aufgebracht von den Familien, Freunden und Andy Bechtolsheim, entwickelten und veröffentlichten sie die erste Testversion des Programms. Fünf Monate später bezog Google Inc. mit acht Angestellten ein Büro in Palo Alto. Etwa 500.000 Suchanfragen wurden nun täglich verzeichnet. Nachdem seit September 1999 (laut Google erst Mai 2002[23]) AOL und Netscape mit Google zusammenarbeiteten, versechsfachten sich die Suchanfragen. Ein Grund für den ersten Erfolg von Google war, dass andere Suchmaschinen, vor allem AltaVista, bei der Suche nicht schlechter waren, jedoch 1999 ihre Seiten zu umfangreichen Webportalen ausbauten. Bei den damals noch üblichen langsamen Internet-Verbindungen hatte die einfach aufgebaute Google-Seite deutliche Vorteile.

Chronologie

Entwicklung bis zum Börsengang 2004

  • Am 21. September 1999 wurde offiziell die Testphase der Google Websuche beendet und der „beta“-Hinweis von der Webseite entfernt.
  • Ende des zweiten Quartals 2000 war Google Marktführer auf dem Gebiet der Suchmaschinen mit mehr als einer Milliarde Seiten im Index.
  • Im Jahr 2001 wurde Eric Schmidt zum ersten CEO ernannt.
  • Im Februar 2001 übernahm Google das Usenet-Archiv von Deja News und startete seine eigene Usenet-Suche Google Groups.[24]
  • Im Februar 2003 übernahm Google die Blogging-Plattform Blogger.com des Unternehmens Pyra Labs, das zu dieser Zeit schon hunderttausende Nutzer zählte.[25]
  • Im April 2003 kaufte Google das Unternehmen Applied Semantics, Inc. und integrierte die erworbene Technik später in Google AdSense. Applied Semantics hatte zuvor für Kunden wie Overture mit Hilfe einer KeyWordSense genannten Technik die semantische Bedeutung einer Webseite erkannt und gezielte Werbeeinblendungen ermöglicht.[26] Im Juni 2003 begann Google sein AdSense-Werbeprogramm, im Rahmen dessen auf teilnehmenden Websites themenrelevante Werbeanzeigen eingeblendet werden.

2004

  • Google übernahm das Unternehmen Where2 LLC. Später entwickelte sich hieraus Google Maps.
  • Am 1. April offerierte Google die Beta-Version des kostenlosen E-Mail-Services Gmail mit 1 GB Speicherplatz je Nutzer.
  • Am 13. Juli gab Google die Übernahme von Picasa, LLC bekannt, aus deren Entwicklung später das Produkt Google Picasa wurde.[27]
  • Am 14. Oktober stellte das Unternehmen seine Google Desktop Search vor, ein Programm zum Durchsuchen der Datenbestände des eigenen Rechners.
  • Am 27. Oktober wurde der Kauf der Keyhole Corp. bekanntgegeben. Keyhole legte den Grundstein für Google Earth.[28]

2005

  • Am 28. März übernahm Google die Urchin Software Corp. Später entstand daraus das Produkt Google Analytics.[29]
  • Am 11. Mai gab Google die Übernahme von Dodgeball, einem mobilen sozialen Netzwerk, bekannt.[30] Hieraus wird später der Dienst Google Latitude.[30][31]
  • Im August wurde der Kauf von Android Inc. bekanntgegeben.[32] 2008 veröffentlichte Google die erste Version des Android-Betriebssystems für Mobilgeräte.
  • Am 21. Dezember gab Google den Erwerb von 5 % der Aktien von AOL Time Warner bekannt.
  • Im Jahr 2005 wurde Google Inc. erstmals auf der Forbes-Liste geführt, es gelang auf Anhieb der Sprung auf Platz 38. Der Unternehmenswert wurde auf etwa 55 Milliarden US-Dollar geschätzt.

2006

  • Am 9. März übernahm der Konzern die Start-Up-Firma Upstartle, LLC mit deren Produkt Writely. Später entstand hieraus und aus den Technologien der 2007 erworbenen Unternehmen Tonic Systems[33] und Zenter[34] Google Docs (heute: Google Drive).
  • Am 14. März kaufte Google das Unternehmen @Last Software zur Integration von 3D-Skizzen in Google Earth.[35] Das Produkt nennt sich später Google SketchUp.
  • Am 29. Juni startete Google das Bezahlsystem Google Checkout.
  • Am 30. August startete Google seinen Service Google Books für das Herunterladen nicht mehr urheberrechtlich geschützter Bücher.
  • Am 9. Oktober übernahm Google für 1,65 Mrd. US-Dollar das Internet-Videoportal YouTube.[36]
  • Am 1. November kaufte Google die Wiki-Start-Up-Firma JotSpot Inc.. Später wurde hieraus Google Sites.[37]

2007

Sergey Brin
  • Google durfte nach einem Gerichtsurteil vom 14. Februar 2007 in Belgien die Artikel nationaler Tageszeitungen nicht mehr veröffentlichen und musste 3,45 Mio. Euro Geldstrafe bezahlen.[38]
  • Im März 2007 wurde die von dem Schweden Hans Rosling entwickelte Software Trendalyzer (früher Gapminder genannt) durch Übernahme des gleichnamigen Unternehmens erworben. Mit Trendalyzer ist es möglich, statistische Werte zu visualisieren. Einige Komponenten der Software wurden für die allgemeine Benutzung durch die Visualisierungsschnittstelle zur Anwendungsprogrammierung (Google Visualization API) verfügbar.[39]
  • Am 13. April 2007 übernahm Google das Online-Werbenetzwerk DoubleClick, Inc., einen der größten Online-Werbevermarkter, für 3,1 Milliarden US-Dollar und überbot damit unter anderem die Mitbieter Microsoft und Yahoo.[40] Die DoubleClick-Technik wurde später in Google AdWords integriert. Google dominiert damit den Markt für Onlinewerbung mit 80 % Marktanteil; die Konkurrenzunternehmen Microsoft und AT&T appellierten deshalb an die Kartellbehörden.[41]
  • Am 23. April war Google Schätzungen zufolge die wertvollste Marke der Welt vor General Electric, Microsoft und Coca-Cola.[42] Drei Tage darauf konnte Google auf die meisten Besucher im Internet vor Microsoft, Yahoo, Time Warner, eBay und Wikipedia verweisen.[43]
  • Am 30. Mai kaufte der Konzern Panoramio, ein Start-Up-Unternehmen, das sich auf die Verbreitung geolokaler Digitalfotos spezialisiert hatte. Diese Fotos können nun in Google Earth und Google Maps angezeigt werden.
  • Am 3. Juli übernahm das Unternehmen den kalifornischen Telefondienstleister GrandCentral Communications. Hieraus entstand das VoIP-Produkt Google Voice.[44]

2008

  • Im März präsentierte Google seinen Dienst für elektronische Patientenakten namens Google Health.
  • Am 23. Juli ging mit Knol ein Wissensportal in die öffentliche Testphase.
  • Im September wurde ein von Google entwickelter Browser namens Google Chrome vorgestellt.
  • Google wurde exklusiver Sponsor eines Satelliten namens GeoEye-1, der aktuelle hochauflösende Satellitenfotos für Google Earth und Google Maps liefert.[45][46] Beim Start des Satelliten waren die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin anwesend.[47]

2009

  • Seit März können Werbekunden von Google über Interest Based Ads mittels interessenbasierter Anzeigen (siehe Targeted Advertising) Konsumenten gezielter ansprechen.[48][49][50]
  • Am 31. März 2009 startete Google eine eigene Beteiligungsgesellschaft mit einem Risikokapital in Höhe von 100 Millionen US-Dollar, um dieses in erfolgversprechende Start-Up-Unternehmen aus allen Wirtschaftsteilen zu investieren. Der Schwerpunkt der Finanzinvestments liegt laut Aussage der Google-Ventures-Managing-Partner Rich Miner und Bill Maris in den Bereichen Software, Umwelttechnik, Biotechnologie, Gesundheitswesen und Internettechnologien für Verbraucher.[51][52][53]
  • Im Mai 2009 wurde mit Google Wave ein internetbasiertes System zur Kommunikation und Zusammenarbeit in Echtzeit vorgestellt. Die Entwickler stammen aus der Firmenübernahme von Where2 LLC aus dem Jahr 2004, aus dem Google Maps entstand.
  • Im Juni wurde Google Squared veröffentlicht, eine experimentelle Suchmaschine, die Suchergebnisse im Tabellenformat liefert und versucht, automatisch Struktur in unstrukturierte Daten aus dem Web zu bringen.[54][55]
  • Mit Google Chrome OS wurde ein für Computer konzipiertes Betriebssystem vorgestellt, das auf dem Linux-Kernel basiert und den integrierten Webbrowser Google Chrome als Hauptplattform für Webanwendungen nutzt. Google Chrome OS wurde wie Android als Open Source verfügbar gemacht.[56]
  • Google Book Search strebte in den USA eine rechtliche Einigung über Copyright-Verletzungen bei eingescannten Büchern an. Gleichzeitig sollte darüber die bisherige Praxis der Copyright-Verletzung legalisiert werden und eine Nutzungsvereinbarung mit weltweit allen Buchautoren und Rechteinhabern getroffen werden, sofern sie dem Vergleichsvorschlag, dessen Einspruchsfrist der 8. September 2009 war, nicht widersprechen (siehe Google Book Settlement).
  • Am 16. September 2009 gab Google bekannt, den führenden Captcha-Spezialisten reCAPTCHA übernommen zu haben. Damit ergab sich für Google die Möglichkeit, die eigenen Aktivitäten zur Digitalisierung von Handschriften und Büchern, z. B. im Rahmen von Google Bücher, zu unterstützen.

2010

  • Am 9. Februar veröffentlichte das Unternehmen Google Buzz, einen Dienst zum Austausch von Nachrichten und Kommentaren.

2011

  • Seit Februar bietet das Google Art Project die Möglichkeit, virtuelle Rundgänge durch bedeutende internationale Kunstmuseen zu unternehmen und ausgewählte Kunstwerke in sehr hoher Auflösung und mit Zoomfunktion zu betrachten. Zusätzliche Informationen zu den Werken und Künstlern werden am Bildrand eingeblendet.[57]
  • Ende März wurde der Dienst Google+ vorgestellt. Ähnlich dem Gefällt mir-Button von Facebook können Nutzer Suchergebnisse und Anzeigen mit dem +1-Button markieren, um andere Nutzer auf dieses Ergebnis aufmerksam zu machen.
  • Google startet in Amerika Google Fiber. Erste Nutzer in Kansas City (Kansas) und Kansas City (Missouri) können mit der entsprechenden Netzwerk-Box einen Internetanschluss mit bis zu 1 Gbit/s Download und Upload erhalten, sowie bis zu 173 Fernsehkanäle empfangen.[58]
  • Im August kündigte Google an, die Mobilfunksparte Motorola Mobility von Motorola für 12,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen.[59] Anfang 2014 wird die Marke Motorola für 2,9 Milliarden US-Dollar an Lenovo verkauft.[60]
  • Im September gab Google die Übernahme vom Couponing-Portal DailyDeal und von Zagat Survey bekannt.[61] Der 1979 gegründete Restaurantführer soll das Angebot Google Places ergänzen.
  • 2011 steigerte Google seine Ausgaben für Lobbying deutlich. Von April bis Juni 2011 investierte Google in den USA 2,1 Millionen US-Dollar in die Einflussnahme, 2010 im selben Zeitraum dagegen 1,34 Millionen US-Dollar.[62] Als Hintergrund werden Schritte der Federal Trade Commission angesehen, evtl. eine Untersuchung über Googles Vormachtstellung im Internet anzustrengen.[63]

2012

  • Google hat sich im Rahmen des newTLD-Programms bei der ICANN um die Vergabe zahlreicher neuer Top-Level-Domains beworben. Dazu gehören unter anderem .google, .youtube, .docs, .lol, .blog, .chrome und .gmail sowie .store.[64] Mit insgesamt 101 Anträgen ist Google Spitzenreiter vor Amazon.[65] Google firmiert unter den Bewerbungen allerdings als „Charleston Road Registry Inc.“, eine Tochtergesellschaft von Google, die nur für die Vergabe neuer TLDs gegründet wurde.[66] Im Oktober 2012 wurde bekannt, dass das Unternehmen drei seiner Bewerbungen zurückgezogen hat, da diese nicht den Richtlinien der ICANN entsprochen haben.[67]
  • Im Juni 2012 hat Google den Messengerdienst meebo gekauft.[68] Einige Funktionen des Dienstes wurden in Google-Produkte integriert.
  • Google hat in Kooperation mit der Stiftung Entrepreneurship und Indiegogo die sogenannte Gründer-Garage ins Leben gerufen. Auf einer Onlineplattform können Existenzgründer aus Deutschland an kostenlosen Kursen teilnehmen und sich um eine Finanzierung durch die Projektpartner bewerben. Dabei setzt Google unter anderem auch auf Crowdfunding.[69]
  • Im September 2012 gab Google die Übernahme des deutschen Unternehmens Nik Software bekannt. Diese ist vor allem für ihre iOS-App Snapseed bekannt, die Instagram sehr ähnelt. Die Akquisition wird gemeinhin als Angriff auf Facebook gesehen, das Instagram im April 2012 erworben und in zahlreiche eigene Dienste integriert hat.[70]
  • Im November 2012 wurde Ingress vorgestellt, zunächst in Form einer geschlossenen Beta-Version. Das Spiel, das nur Android unterstützt, dreht sich um eine virtuelle Welt, die teilweise (je nach erreichtem Level) mit der echten Welt verschmelzen soll. Ingress wurde als erstes Alternative-Reality-Spiel für Smartphones überhaupt eingestuft und erfuhr daher eine breite mediale Beachtung. Entwickler ist John Hanke, ehemaliger Leiter der Abteilung für Geodaten bei Google.[71]
  • Im Dezember 2012 wurde das Programm Google Business Photos gestartet. Teilnehmende Unternehmen können von ausgewählten Fotografen professionelle Bilder der jeweiligen Niederlassung und deren Räumlichkeiten erstellen lassen, die anschließend als Galerie auf Google veröffentlicht werden. Das Angebot ist eng mit Google Maps und Google+ Local verknüpft, wo Unternehmen bereits eigene Profile hinterlegen können.[72]

2013

  • Im Februar trat Google als eines der ersten Unternehmen der FIDO-Allianz bei, die den Industriestandard Universal Second Factor (U2F) für eine allgemein anwendbare Zwei-Faktor-Authentifizierung entwickelt hat.
  • Das Chromebook Pixel wurde am 21. Februar in San Francisco vorgestellt.[73] Im Vergleich zu früheren Chromebooks zeichnet es sich vor allem durch seinen hochauflösenden Bildschirm mit Touchscreen aus, außerdem kann optional ein LTE-Modul konfiguriert werden. Das Notebook wurde zunächst über Google Play im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten verkauft.[74]
  • Im März des Jahres veröffentlichte Google unter dem Namen Google Keep einen Dienst zur Verwaltung von Notizen und Aufgaben.[75] Zu Beginn stand neben einer webbasierten Oberfläche nur eine Anwendung für Android zur Verfügung, später sollen laut Google auch andere Plattformen abgedeckt werden. Der Dienst steht in direkter Konkurrenz zu Evernote, Wunderlist und Microsoft OneNote.[76]
  • Anfang April stellte Google den Kontoinaktivität-Manager vor. Mit seiner Hilfe können Nutzer festlegen, was mit ihrem Google-Konto geschehen soll, wenn es nicht mehr genutzt wird und der Inhaber beispielsweise verstorben ist. In diesem Fall wird es nach einem festgelegten Zeitraum an Dritte übergeben und ggf. komplett gelöscht.[77] Ob Inaktivität vorliegt oder nicht, entscheidet Google anhand diverser Faktoren, etwa der Nutzung des Android-Handys oder des Webprotokolls.[78]
  • Im Juni gab Google Project Loon bekannt: Mit Hilfe untereinander vernetzter Heißluftballons möchte das Unternehmen Gegenden mit einem Internetzugang versorgen, die bisher nicht anderweitig erreicht werden. In Canterbury (Neuseeland) wurde ein Testlauf mit 30 modifizierten Wetterballons durchgeführt, der nach eigenen Angaben eine Übertragungsrate vergleichbar mit UMTS erreichte und 50 Haushalte dauerhaft versorgen soll.[79]
  • Ende 2013 übernahm Google das Unternehmen Boston Dynamics, das Robotiksysteme für das US-Militär entwickelt.[80]

2014

  • Im Januar 2014 übernahm Google mit Deep Mind einen Spezialisten für Künstliche Intelligenz.[81]
  • Anfang 2014 kaufte Google den Thermostat- und Feuermelderhersteller Nest Labs.[82]
  • Im April 2014 übernahm Google Titan Aerospace. Das Unternehmen stellt Spezialdrohnen her welche in großer Höhe satellitentypische Funktionen ausüben.[83]
  • Im Juni 2014 kaufte Google das Unternehmen Skybox Imaging, ein Raumfahrtunternehmen, das hochauflösende Satellitenfotografie anbietet.[84]
  • Seit November 2014 hat Google das Moffett Federal Airfield, im Silicon Valley zwischen San Francisco und San José gelegen, für 60 Jahre von der NASA gemietet. Die Miete für die gesamte Zeit beträgt 1,16 Milliarden US-Dollar.[85] Google möchte das Gelände für Tests im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie Robotik nutzen.[86]

2015

Firmenstruktur der Alphabet Inc. 2015

Seit August 2015 gehört die Google Inc. durch eine Umstrukturierung zu der neu gegründeten Holding-Dachgesellschaft Alphabet Inc., die von Larry Page und Sergey Brin geleitet wird. Diverse Tochterunternehmen und Abteilungen, darunter Calico, Nest Labs, X, Google Fiber, Google Capital und Google Ventures, werden aus Google Inc. ausgegliedert und direkt Alphabet untergeordnet.

Börsenentwicklung

Am 29. April 2004 verkündete das Unternehmen den Gang an die US-Börse. Die Online-Registrierung für den Börsengang (IPO), von dem man sich einen Erlös von 3,3 Milliarden US-Dollar erhoffte, begann am 1. August. Der ursprünglich geplante Ausgabepreis von 108 bis 135 US-Dollar je Aktie musste auf 80 bis 85 US-Dollar gesenkt werden, bevor die Aktie am 19. August 2004 zum ersten Mal in den Handel kam. Bereits am ersten Handelstag stieg der Kurs auf über 100 US-Dollar und machte damit Larry Page und Sergey Brin, die jeder etwa 38 Millionen Aktien hielten, zu Multimilliardären.

Am 18. November 2005 kletterte die Aktie über die 400-US-Dollar-Marke. Bei 179.123.000 ausgegebenen Aktien hatte Google damit einen Marktwert von 112 Milliarden US-Dollar. Aufgrund des hohen Börsenkurses übertraf Google große Konzerne wie Coca-Cola, IBM, Cisco oder Time Warner. Die Google-Gründer befanden sich nun in den Top 20 der reichsten Männer der USA.[87]

Am 24. Oktober 2006 überstieg der Google-Marktwert 150 Milliarden US-Dollar. Damit war Google weit mehr wert als das Branchenschwergewicht IBM.[88][89] Die Aktie des Unternehmens kletterte am 22. November 2006 über die 500-US-Dollar-Marke. Bei 179.123.000 ausgegebenen Aktien hatte Google damit einen Marktwert von 156 Milliarden US-Dollar. Damit rangierte Google auf Platz 14 der US-Unternehmen und weltweit auf Platz 3 der IT-Unternehmen[90]

Am 19. Oktober 2007 kletterte Googles Marktwert auf über 200 Milliarden US-Dollar.[91] Damit rangierte Google auf Platz 2 hinter Microsoft (293 Milliarden US-Dollar) der weltweiten IT-Unternehmen[92] und auf Platz 10 aller US-Unternehmen.[93] Die Aktie war am 31. Oktober 2007 innerhalb von drei Wochen von 600 US-Dollar auf 700 US-Dollar gestiegen, der Marktwert lag damit bei 220 Milliarden US-Dollar. Google zog so 2007 an Procter & Gamble (218 Milliarden US-Dollar), der Bank of America (214 Milliarden US-Dollar) und dem weltgrößten Automobilhersteller Toyota (204 Milliarden US-Dollar) vorbei.[94]

Insgesamt gibt es 313 Millionen Aktien von Google Inc. Der Wert der Aktie lag Anfang 2007 bei mehr als 500 US-Dollar. Ende 2007 erreichte die Aktie ein Allzeithoch von über 700 US-Dollar.[95] Der Börsenwert betrug am 17. März 2008 rund 84 Milliarden US-Dollar; der Börsenkurs lag an diesem Tag bei etwa 268 US-Dollar pro Aktie. Das zweite Quartal 2012 war sehr erfolgreich und der Gewinn betrug 2,8 Milliarden Dollar, bei einem Aktienkurs von 550 Euro.[96]

Logos

Das Logo ist der Firmenname „Google“, geschrieben in vier Farben: blau für die beiden Buchstaben „G“, rot für das „o“ und „e“, gelb für das zweite „o“ und grün für das „l“. Die Schriftart – Catull (verwendet für das Logo von 1999 bis 31. August 2015) – wurde 1982 von Gustav Jäger für die H. Berthold AG gestaltet.[97] Das Logo wurde einige Male leicht verändert. Mit dem Logo ab 1. September 2015 verabschiedet sich Google von den Serifen und verwendet „Product Sans“ als neue Schriftart.[98]

Patente und Gebrauchsmuster

Um das umfassende Produktportfolio zu schützen, meldete Google im Jahr 2007 595 Patente und Gebrauchsmuster an. Durch die Akquisition der Handysparte von Motorola und weiteren Unternehmen ist davon auszugehen, dass die Zahl der Patente, welche im Besitz von Google sind, deutlich höher ist.

Karitatives Engagement

Mit Google.org besteht abseits des eigentlichen Unternehmens, der Google Inc., seit 2005 eine karitative Einrichtung, welche als „philanthropischer Arm von Google“ bezeichnet wird.[99] Das Startkapital betrug 1 Milliarde Dollar. Ihr Ziel ist es, gewinnbringend in verschiedene vorhandene Projekte zu investieren, aber auch eigene Unternehmungen anzugehen. Google.org will vor allem Bereiche wie globale Armut, Energie und Umweltschutz abdecken. Zu den bekanntesten Projekten zählt die Google Vermisstensuche und die geplante Mitentwicklung eines Hybridautos. Derzeitiger Direktor ist der Arzt und Epidemiologe Larry Brilliant, Gründer und Leiter der Seva Foundation.

Standorte

Das Googleplex

Das Unternehmen hat seine Zentrale, das Googleplex, in Mountain View im Silicon Valley, wo das Unternehmen auch gegründet wurde. Daneben unterhält Google viele Zweigniederlassungen in der ganzen Welt. Die Zentrale für das Geschäft in EMEA befindet sich in Dublin am Grand Canal Dock. Andere Standorte sind in Europa neben Dänemark, Polen, Tschechien, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden auch in Deutschland in Hamburg (Zentrale von Google Germany in der ABC-Straße) und München eingerichtet worden.[100][101]

Im Februar 2011 wurde bekannt gegeben, dass in Berlin ein neues Forschungsinstitut aufgebaut werden soll.[102] Anlässlich der Gründungsveranstaltung erläuterte Googles Rechtsvorstand David Drummond in einem Gastbeitrag für Zeit Online, welche Absichten der Konzern bei diesem Engagement verfolgt: „[Wir möchten] die Interaktion zwischen Internet, Wissenschaft und Gesellschaft besser verstehen. Wir benötigen dazu die Hilfe von wissenschaftlichen Experten […] Wenn wir sicherstellen möchten, dass Forschung auch in Zukunft auf einer nachhaltigen Grundlage basiert und ihren Platz auf der Agenda der Entscheidungsträger behält, dann muss die Öffentlichkeit stärker einbezogen werden.“ (25. Okt. 2011[103])

Rechenzentren

Google Data Center in The Dalles, Oregon. Im Vordergrund die Hochspannungsanlage zur Stromversorgung

Google Inc. betreibt weltweit eine Reihe von Rechenzentren, die jeweils die komplette Funktionalität der Suchmaschine enthalten. Eine Benutzeranfrage wird, gesteuert durch das Domain Name System, im Idealfall an das netztopologisch nächste Rechenzentrum – nicht immer mit dem geografisch nächstgelegenen identisch – geleitet und von ihm beantwortet. Fällt ein Rechenzentrum ganz aus, übernimmt ein anderes seine Aufgaben.

Die Standorte sind derzeit:[104]

Derzeit werden Datenzentren in Eemshaven (Niederlande), Jackson County (Alabama) und Montgomery County (Tennessee) gebaut.[105]

Die Errichtung von Rechenzentren in Asien, wurde von Beobachtern als Zeichen gewertet, dass Google dort ein großes Wachstum erwartet.[106]

Google hebt hervor, dass das Unternehmen seit 2007, vor allem durch Erwerb von Emissionsausgleichskontingenten, CO2-neutral arbeitet.[107][108][109]

Hardware

Erstes Google-Serverrack, ausgestellt im Computer History Museum

Jedes Rechenzentrum besteht aus einem Rechnerverbund (Cluster). Die verwendeten Rechner sind IBM-kompatible Personal Computer, bestehen also aus preiswerten Standardkomponenten. Hier kommt das selbstentwickelte Google File System zum Einsatz, eine verteilte Architektur, bei der alle Daten mehrfach redundant auf verschiedenen Geräten gespeichert sind. Ist einer der Rechner oder nur eine Festplatte eines Rechners ausgefallen, werden die entsprechenden Daten von einer anderen Stelle im Cluster auf einen Ersatzrechner kopiert, und die ausgefallene Hardware-Komponente kann im laufenden Betrieb ausgetauscht werden, ohne dass Ausfälle entstehen. Das Gesamtsystem ist skalierbar, d. h., dass nach Bedarf weitere Rechner und Festplatten hinzugefügt werden können.

Man schätzt, dass Google über etwa eine Million Server verfügt (2011).[110]

Veranstaltungen

Google veranstaltet jährlich den Google Summer of Code und hilft dabei innovativen Softwareprojekten u. a. finanziell. Außerdem sponsert Google die AI Challenge, einen Programmierwettbewerb im Bereich künstlicher Intelligenz. Zudem werden jedes Jahr mehrere Entwickler-Konferenzen abgehalten. Dazu gehören die Google I/O und der Summer of Code.

Kritik

Hauptartikel: Kritik an Google Inc.

Google steht im Umgang mit dem Datenschutz öfter in der Kritik. Zu weiteren Kritikpunkten am Unternehmen gehören stattfindende Filterung aus der Ergebnisliste der Suchmaschine, der Umgang mit der Konkurrenz, Urheberrechtsverletzungen, Steuerflucht und eine Quasi-Monopolstellung.

Literarische und filmische Verarbeitung

  • Im Thriller Toggle wurde das Unternehmen von Florian Felix Weyh 2012 als „Toggle Inc.“ fiktionalisiert. Der Konzern betreibt im Roman über das Suchmaschinengeschäft hinaus einen Dienst namens „Toggle Democracy“, der aufgrund gespeicherter Daten seiner Nutzer deren individuellen Menschenwert errechnet und damit politische und wirtschaftliche Privilegien bzw. Nachteile verknüpft.[111][112][113] Das demokratische Prinzip „one man, one vote“ wird im Roman außer Kraft gesetzt. Ähnliche dystopische Erwartungen äußerte Weyh u. a. bereits 2007 in seinem Sachbuch Die letzte Wahl.
  • In der US-amerikanischen Filmkomödie Prakti.com (Originaltitel The Internship) fangen zwei Arbeitslose in den Mitt-Vierzigern ein Praktikum bei Google an. Das Unternehmen ist nicht an der Produktion des Films beteiligt, trotzdem durfte ein Teil des Filmes im Googleplex, dem Unternehmenssitz von Google, gedreht werden. Der überwiegende Teil entstand jedoch auf dem Campus des Georgia Institute of Technology in Atlanta, Georgia.

Literatur

  • David Vise, Mark Malseed: The Google Story., Random House, New York 2005, ISBN 0-553-80457-X (engl. Originalausg., Auszüge; Website zum Buch)
  • David Vise, Mark Malseed: Die Google-Story. Murmann, Hamburg 2006, ISBN 3-938017-56-2.
  • John Battelle: Die Suche. Geschäftleben und Kultur im Banne von Google & Co. Börsenmedien, Kulmbach 2006, ISBN 3-938350-11-3.
  • Jean-Noël Jeanneney: Googles Herausforderung. Für eine europäische Bibliothek. Wagenbach, Berlin 2006, ISBN 3-8031-2534-0.
  • Ralf Kaumanns, Veit Siegenheim: Die Google-Ökonomie: Wie Google die Wirtschaft verändert. BoD, Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8334-9795-7.
  • Marcel Marchill, Markus Beiler: Die Macht der Suchmaschinen. Halem, Köln 2007, ISBN 978-3-938258-33-0.
  • Gerald Reischl: Die Google-Falle. Die unkontrollierte Weltmacht im Internet. Überreuther, Wien 2008, ISBN 978-3-8000-7323-8.
  • Lars Reppesgard: Das Google Imperium. Murmann, Hamburg 2008, ISBN 978-3-86774-046-3.
  • Jeff Jarvis: Was würde Google tun? Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert. Heyne, 2009 (englisch: What would Google do? New York, NY: HarperBusiness, ISBN 978-0-06-170971-5. Übersetzt von Heike Holtsch).
  • Steven Levy: Google Inside. Wie Google denkt, arbeitet und unser Leben verändert. mitp, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-8266-9243-7. (Amerikanische Originalausgabe: In the Plex. How Google Thinks, Works and Shapes Our Lives. Simon & Schuster, New York 2011).
  • Theo Röhle: Der Google-Komplex: über Macht im Zeitalter des Internets, Transcript, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-8376-1478-7 (Dissertation Uni Hamburg 2010, 261 Seiten).
  • Bernd M. Samland: Der Google-Effekt: die Bildung markenspezifischer Verben, Logos, Berlin 2010, ISBN 978-3-8325-2374-9 (Dissertation Universität Rostock 2010, 182 Seiten).
  • Eric Schmidt, Jonathan Rosenberg, Alan Eagle: Wie Google tickt. Campus, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-593-50216-8 (Die amerikanische Originalausgabe How Google Works erschien erstmals 2014 bei Grand Central Publishing in New York)
  • Thomas Schulz: Was Google wirklich will: Wie der einflussreichste Konzern der Welt unsere Zukunft verändert. DVA, München / Der Spiegel, Hamburg 2015. ISBN 978-3-421-04710-6.

Weblinks

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Einzelnachweise

  1. Google-Unternehmensinformationen
  2. Marktanteile der Suchmaschinen weltweit nach mobiler und stationärer Nutzung im Oktober 2014, statista
  3. BrandZ Top 100 Most valuable global brands 2011 (PDF), MillwordBrown
  4. Best Global Brands 2013 (PDF), Interbrand
  5. Mitteilung der Börsenaufsicht der Vereinigten Staaten; United States Securities and Exchange Commission vom 2. Oktober 2015, abgerufen am 5. Oktober 2015.
  6. Gründer bauen Internetkonzern um – Google wird zu Alphabet, tagesschau.de.
  7. Revolution bei Google: Abspaltungen und eine Holding, heise.de.
  8. Google vollzieht Umbau zu Alphabet-Holding, heise-online vom 3. Oktober 2015.
  9. Wade Roush: Google zum Gähnen. Artikel, Technology Review, 19. Juni 2006. Abgerufen am 7. Februar 2007
  10. Ralf Kaumanns, Veit Siegenheim: Von der Suchmaschine zum Werbekonzern (PDF; 1,5 MB). MP 1/2008, S. 25–33.
  11. Alphabet Investor Relations. In: Alphabet Investor Relations. Abgerufen am 16. März 2016.
  12. Angaben von Google, 2011 Financial Tables
  13. a b Google 2.4% Rate Shows How $60 Billion Lost to Tax Loopholes, 20. Oktober 2010 Bloomberg
  14. FAZ: Google und andere – Über Irland Gewinne in Steueroasen schleusen, 28. August 2011
  15. Corporate Tax Holiday in Debt Ceiling Deal: Where’s the Uproar?, 20. Juli 2011, Rolling Stone Politics – Matt Taibbi
  16. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Googles deutsches Steuersparmodell, 29. Januar 2016
  17. Der Triumph der grossen Zahl. Neue Zürcher Zeitung. 25. April 2008. Abgerufen am 6. Mai 2008.
  18. John Battelle: The Birth of Google. In: Wired, August 2005.
  19. Googeln wie ein Gott mz-web.de 14. September 2008
  20. Offizielle Unternehmensgeschichte von Google, 8. Februar 2008
  21. „Google, ein 100.000-Dollar-Missverständnis“, Heise online, 7. September 2008
  22. Rolf Fraedrich: Große Zahlen in der Mathematik. In: mathe-abakus.fraedrich.de. Abgerufen am 19. Oktober 2016.
  23. Unternehmensgeschichte im Detail: 2002, Google Inc.
  24. Google Acquires Usenet Discussion Service and Significant Assets from Deja.com
  25. Blogger.com: Über uns. Abgerufen am 5. Dezember 2014.
  26. Google Buys Applied Semantics
  27. Google Acquires Picasa
  28. Google Acquires Keyhole Corp
  29. Google Inc.: Google Agrees To Acquire Urchin, 28. März 2005
  30. a b VentureBeat: Google Acquires Dodgeball
  31. Where Are You? Show 'Em With Google Latitude
  32. BusinessWeek: (Memento vom 21. Oktober 2011 im Internet Archive) Google Buys Android for Its Mobile Arsenal
  33. Official Google Blog: We're expecting
  34. Official Google Blog: More sharing
  35. Official Google Blog: A new home for @Last Software
  36. tagesschau.de: Google schluckt Videoportal YouTube (Memento vom 17. Juli 2009 im Internet Archive)
  37. Google übernahm Wiki-Startup JotSpot, heise.de
  38. BuchMarkt 3/2007, S. 25
  39. Google Visualization API Gadget Gallery, Google Developers
  40. Google kauft DoubleClick für 3,1 Milliarden US-Dollar, golem.de
  41. „Google und DoubleClick würden zusammen mehr als 80 Prozent der Werbung umschlagen, die ein Internet-Nutzer sieht, wenn er eine Website ansteuert, argumentierten sie.“ spiegel.de
  42. Ranking. Google ist wertvollste Marke der Welt, spiegel.de, 23. April 2007.
  43. spiegel.de: für März 2007: „1. Google (528 Millionen Besucher) 2. Microsoft (527 Millionen Besucher) 3. Yahoo (473 Millionen Besucher) 4. Time-Warner (272 Millionen Besucher) 5. Ebay (256 Millionen Besucher) 6. Wikipedia (212 Millionen Besucher)“
  44. Google integriert GrandCentral als Google Voice, heise.de
  45. Geoeye-1: Googles Satellit liefert erstes Bild, netzwelt.de
  46. Google wirft ein GeoEye-1 auf Earth, silicon.de
  47. Bernd Kling: Google sieht dich – jetzt noch schärfer, itespresso.de, 7. September 2008
  48. AdSense Blog: Höhere Einnahmen durch maßgeschneiderte Anzeigen
  49. Behavioral Targeting bei Google AdSense und YouTube, golem.de
  50. Personalisierte Werbung – Google weiß, wo du surfst, sueddeutsche.de
  51. Alexis Johann: Google Ventures verteilt 100 Millionen an Start Ups (Memento vom 8. Dezember 2014 im Internet Archive). wirtschaftsblatt.at, 1. April 2009
  52. ZDnet: Google startet Beteiligungsgesellschaft Google Ventures
  53. Google’s newest venture, Google Blog
  54. What Is Google Squared? It Is How Google Will Crush Wolfram Alpha (Exclusive Video), Techcrunch
  55. Google Squared ist online, heise online
  56. Google veröffentlicht den Quelltext von Chrome OS. Heise Online, 19. November 2009, abgerufen am 20. November 2009.
  57. Pressemitteilung von Google am 1. Februar 2011. Abgerufen am 11. Februar 2011 (englisch).
  58. Google Fiber – How to get Fiber, fiber.google.com, abgerufen am 8. März 2013
  59. Volker Briegleb: Google übernimmt Motorola Mobility. heise online, 15. August 2011.
  60. Roland Lindner: Verkauf an Lenovo: Google stößt Motorola wieder ab. FAZ.NET, 29. Januar 2014.
  61. Google übernimmt Restaurantführer Zagat Survey, abgerufen am 12. September 2011
  62. Google drängt auf das Parkett der Super-Lobbyisten, Lobbycontrol, 29. Juli 2011
  63. Google’s Lobbying Blitz, Newsweek, 23. Juli 2011
  64. Expanding the Internet domain space. In: Google Official Blog. Abgerufen am 5. Juli 2012 (englisch).
  65. 70 New-gTLD-Bewerber aus Deutschland – Google und Amazon Spitzenreiter. In: united-domains Blog. Abgerufen am 7. Mai 2012.
  66. Internetnews.com, abgerufen am 16. August 2012
  67. Google zieht drei Domain Bewerbungen zurück. In: united-domains Blog. 6. September 2012, abgerufen am 15. Oktober 2012.
  68. Lisa Hemmerich: Übernahme: Google kauft Instant-Messaging-Dienst Meebo. In: netzwelt. 5. Juni 2012, abgerufen am 18. September 2012.
  69. Annika Demgen: Link-Wink: Google startet „Gründer-Garage“ in Berlin. In: netzwelt. 3. August 2012, abgerufen am 4. August 2012.
  70. Yvonne Ortmann: Kampf der Fotodienste: Google schnappt sich Foto-App Snapseed. In: t3n Magazin. 18. September 2012, abgerufen am 18. September 2012.
  71. Yvonne Ortmann: Google Ingress: Weltweites Alternate-Reality-Spiel fürs Smartphone. In: t3n Magazin. 17. November 2012, abgerufen am 19. November 2012.
  72. Lars Budde: Google integriert Unternehmensfotos in Suchergebnisse. In: t3n Magazin. 20. Dezember 2012, abgerufen am 21. Dezember 2012.
  73. Pascal: Chromebook Pixel vorgestellt. In: googlewatchblog.de. 21. Februar 2013, abgerufen am 22. Juli 2013.
  74. Jürgen Kuri: Google: Chromebook Pixel mit Touchscreen und hochauflösendem Display. In: heise online. 22. Februar 2013, abgerufen am 22. März 2013.
  75. Jan Tißler: Google Keep: Notizendienst offiziell gestartet. In: t3n Magazin. 20. März 2013, abgerufen am 22. März 2013.
  76. Jürgen Vielmeier: Wie Google es immer noch schafft zu überraschen. In: Netzwertig. 21. März 2013, abgerufen am 22. März 2013.
  77. Jan Tißler: Google Kontoinaktivität-Manager: So regelst du deinen digitalen Nachlass. In: t3n Magazin. 11. April 2013, abgerufen am 12. April 2013.
  78. Über den Kontoinaktivität-Manager. In: Hilfe. Google Inc., abgerufen am 12. April 2013.
  79. Kim Rixecker: Project Loon: Heißluftballons bringen das Internet in entlegene Gegenden. In: t3n Magazin. 17. Juni 2013, abgerufen am 17. Juni 2013.
  80. Andreas Donath: Boston Dynamics: Google kauft zum Jahresende Militärroboter-Hersteller. Golem.de, 14. Dezember 2013, abgerufen am 16. Dezember 2013.
  81. Henning Steier: Google kauft DeepMind. nzz.ch, 27. Januar 2014, abgerufen am 31. Januar 2014.
  82. Henning Steier: Google kauft Google möchte Nest Labs kaufen. nzz.ch, 14. Januar 2014, abgerufen am 12. Januar 2014.
  83. NTV: Hyperschnell und hochfliegend: Google kauft Drohenenbauer. n-tv.de, 16. April 2014, abgerufen am 16. April 2014.
  84. Google kauft Spezialisten für Satellitenbilder. Handelsblatt, abgerufen am 10. Juni 2014.
  85. Google gönnt sich einen Flughafen, sueddeutsche.de am 11. November 2014
  86. Google mietet kalifornischen Flugplatz für 60 Jahre, heise.de, 11. November 2014
  87. Google-Aktie klettert über 400-Dollar-Marke, heise.de
  88. Rekord: Der Google-Marktwert steigt über 150 Milliarden Dollar, spiegel.de
  89. Google ist an der Wall Street mehr wert als IBM, heise.de
  90. Aktien von Apple und Google auf Allzeithoch, heise.de
  91. heise.de: Googles Börsenwert knackt die 200-Milliarden-Grenze
  92. „Google hat inzwischen alle Technologie- und Internet-Werte mit Ausnahme von Microsoft [Börsenwert 293 Mrd. Dollar überholt. Die Google-Aktien sind insgesamt mehr wert als die des Netzwerkausrüsters Cisco Systems [199 Mrd.], des Chip-Riesen Intel [158 Mrd.] und der Computer-Branchenführer IBM [156 Mrd.] und Hewlett-Packard [137 Mrd.].“] orf.at
  93. „Vor wenigen Tagen überschritt der Kurs der Google-Aktie die 600-Dollar-Marke und das Unternehmen steht mittlerweile in der Rangliste der wertvollsten US-Gesellschaften auf Platz zehn.“ sueddeutsche.de
  94. Google-Aktie: In nur drei Wochen 100 US-Dollar teurer, heise.de
  95. welt.de: Google-Aktie knackt auch die 700-US-Dollar-Marke
  96. Geschäftsbericht Google Inc. (PDF; 127 kB)
  97. Catull Pro. In: Berthold Types. Abgerufen am 26. August 2012.
  98. Spezifikation der Schriftart „Product Sans“ https://storage.googleapis.com/g-design/static/product-sans-specimen.pdf
  99. Google commits $1 billion to charity. The Boston Globe, 12. Oktober 2005, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  100. AECOM: Google, Munich, Germany
  101. Über Google > Unternehmen > Google-Standorte
  102. Internet und Gesellschaft: Google baut Forschungsinstitut in Berlin – Artikel bei Golem.de, vom 16. Februar 2011
  103. David Drummond: Google: „Interaktion von Internet, Forschung und Gesellschaft verstehen“. Zeit Online, 25. Oktober 2011
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  105. Data center locations. Google, abgerufen am 20. August 2016 (englisch).
  106. Google lässt in Asien bauen. In: n-tv. 15. Dezember 2011, abgerufen am 26. August 2012.
  107. Google green, abgerufen am 3. Februar 2016
  108. Wie viel Energie verbraucht das Netz? Zeit online, 13. Mai 2011
  109. Google legt erstmals seinen Energieverbrauch offen Die Welt, 8. September 2011
  110. Jonathan D. Koomney, Professor an der Stanford University – Growth In Data Center Electricity Use 2005 To 2010 (PDF) Blogbeitrag auf Koomneys Website. Abgerufen am 23. April 2015.
  111. Immer dieses böse, böse Internet, ZEITonline, abgerufen am 11. Januar 2012.
  112. Google will die Weltherrschaft, Die Presse, abgerufen am 15. Januar 2012
  113. Napper, Zapper, Bauernfänger In: Süddeutsche Zeitung 14. Januar 2012.

Koordinaten: 37° 25′ 20″ N, 122° 5′ 4″ W