Naturschutzgebiet Maibachtal

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Karte: Mecklenburg-Vorpommern
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Naturschutzgebiet Maibachtal
Feuchte Senke im Ostteil
Buchenwald und Hohlweg
Angrenzende Recknitzwiesen

Das Naturschutzgebiet Maibachtal ist ein 148 Hektar umfassendes Naturschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern zwischen den Orten Dudendorf, Kölzow (beide zugehörig zur Gemeinde Dettmannsdorf) und Ehmkendorf. Es dient dem Schutz eines weitgehend naturbelassenen Tieflandbaches einschließlich der angrenzenden Waldgebiete. Der namensgebende Maibach fließt von Nordwest nach Südost und mündet in die Recknitz. Die Ausweisung erfolgte 1990. Kennzeichnend sind Flachufer mit Feuchtwiesen und Hangwäldern. Der Gebietszustand ist gut. Die Flächen liegen seit September 2009 im Eigentum des Naturschutzbundes Mecklenburg-Vorpommern.[1]

Ein Betreten der Flächen ist auf mehreren Wegen möglich. Der Europäische Fernwanderweg E 10 führt durch den Ostteil des Naturschutzgebiets.

Eine Zusammenlegung der bisherigen Naturschutzgebiete Maibachtal, Teufelssee bei Thelkow, Ehmkendorfer Moor, Gramstorfer Berge und Recknitzwiesen (teilweise) zum neu auszuweisenden Naturschutzgebiet Lieper Holz ist in Planung.

Pflanzen- und Tierwelt

Auf den Feuchtwiesen finden sich Schwertlilien und Orchideen. Prägend für die Waldgebiete sind Rotbuche, Esche und Erle. An Brutvögeln sind Eisvogel und Gebirgsstelze hervorzuheben. Der seltene und vom Aussterben bedrohte Schreiadler kommt vor.

Literatur

  • Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.): Maibachtal 214 in: Die Naturschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern. Demmler-Verlag, Schwerin 2003, S. 312 f.

Weblinks

  • Kartenportal Umwelt des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (Hinweise) mit Geodaten

Einzelnachweise

  1. Erfolg für den Naturschutz: NABU MV übernimmt 60 Hektar Schreiadlerlebensraum nördlich des Griever Holzes