tz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel erläutert die Boulevardzeitung. Für andere Bedeutungen siehe TZ.
tz
Beschreibung deutsche Boulevard-Tageszeitung
Verlag Zeitungsverlag tz München GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1968
Erscheinungsweise montags bis samstags
Verkaufte Auflage
(IVW 4/2016, Mo–Sa)
109.263 Exemplare
Chefredakteur Rudolf Bögel
Herausgeber Dirk Ippen und Alfons Döser
Weblink www.tz.de
ZDB 1335609-4
Zeitungskasten der tz

Die tz (für Tageszeitung) ist eine Münchner Boulevardzeitung. Sie gehört zur Mediengruppe Münchner Merkur/tz des Verlegers Dirk Ippen. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist München und die angrenzenden Teile Oberbayerns. Herausgeber sind der Münchner-Merkur-Eigentümer Dirk Ippen und Alfons Döser, der auch beim Oberbayerischen Volksblatt Geschäftsführer ist. Chefredakteur ist Rudolf Bögel, der vor einigen Jahren Lokalchef der Abendzeitung war. Die verkaufte Auflage beträgt 109.263 Exemplare, ein Minus von 27,2 Prozent seit 1998.[1]

Geschichte

Die tz wurde 1968 als Ableger des Münchner Merkurs gegründet. Von 1968 bis 1970 war der auch durch Fernsehsendungen bekannte Journalist Erich Helmensdorfer erster Chefredakteur des Blattes.[2] 1982 wurde die tz als Teil des Münchner Zeitungverlags durch den westfälischen Verleger Dirk Ippen erworben.

Im Juni 2006 ging die Seite unter dem Namen tz Live als Internetversion der Zeitung online. Im Februar 2008 wurde aus einer vormals statischen Seite das multimediale Nachrichtenportal tz-online.de. Seit 4. Dezember 2013 ist die Seite unter tz.de erreichbar. Mit diesem Relaunch wurde das Nachrichtenportal gestalterisch und technisch den Ansprüchen des mobilen Internet angepasst.

Eine eigene Onlineredaktion beliefert das Portal täglich mit aktuellen Nachrichten. Der thematische Schwerpunkt liegt auf lokalen Nachrichten aus München und der Region Oberbayern sowie auf Sport- und Boulevardthemen.

Die Nachrichtenseite tz.de wird monatlich 40.806.290 Mal aufgerufen, erreicht im Monat 6.339.913 Besucher, davon 1.350.000 Unique User.[3] Damit belegt tz.de Platz 19 unter den 50 größten deutschen Nachrichten-Websites.[4]

In den vergangenen Jahren hat die tz – wie auch viele andere Tageszeitungen – an Auflage verloren. 2001 lag sie noch bei 150.667 Exemplaren.

Besitzverhältnisse

(Quelle: Medium Magazin 10/2002)[5]

Auflage

Die tz hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 27,2 Prozent gesunken.[6] Sie beträgt gegenwärtig 109.263 Exemplare.[7] Das entspricht einem Rückgang von 40.797 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 30,9 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[8]


Verbreitung von Tageszeitungen in München

Nationale Reichweite der in München erscheinenden Tageszeitungen
Medium 2005 2009 2013
Süddeutsche Zeitung 1.161.000 1.160.000 1.431.000
tz 298.000 335.000 256.000
Abendzeitung 280.000 233.000 210.000
Bild München 406.000 379.000 331.000
Münchner Merkur 703.000 722.000 723.000
Leser-Reichweiten in Deutschland laut Media-Analyse Pressemedien 2005, 2009 und 2013

Weblinks

Einzelnachweise

  1. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  2. Der Spiegel, 53/1973
  3. IVW Online 10/2013; AGOF internet facts 2013-09.
  4. Jens Schröder: News-Branche in der Post-Wahl-Depression. In: meedia.de. 11. November 2013, abgerufen am 29. Januar 2014.
  5. Medium Magazin 10/2002 (PDF)
  6. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  7. laut IVW, viertes Quartal 2016, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  8. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)